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Rügen ist die größte deutsche Insel. Sie liegt vor der pommerschen Ostseeküste und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Das Tor zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund. Die Insel, durch Rügendamm und Strelasundbrücke über den 2 km breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord), eine maximale Breite von 41 km im Süden und eine Fläche von 926 km². Die Gesamtlänge der Küste Rügens beträgt 574 km. Ihre Gestalt ist durch zahlreiche Meeresbuchten (Bodden oder Wieken) sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst stark zergliedert.
Mönchgut ist eine 29,44 km² große Halbinsel im Südosten der deutschen Ostsee-Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie trennt den Greifswalder Bodden von der Ostsee. Auf Mönchgut liegen die Orte Göhren, Baabe, Middelhagen, Gager und Thiessow; die Halbinsel ist Teil des Amts Mönchgut-Granitz. Das Mönchgut gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen.
Der Name stammt von den ersten überlieferten Siedlern, die Mönche des Klosters Eldena bei Greifswald waren. Sie schotteten die Halbinsel ab 1252 durch den Mönchsgraben vom Rest Rügens ab und errichteten so etwas wie eine Mönchsrepublik. Die Halbinsel besteht aus mehreren Landzungen wie dem Reddevitzer Höft, dem Kleinen und Großen Zicker. Die Bucht zwischen Rügen und dem Reddevitzer Höft heißt Having. Richtung Osten liegt die Insel Greifswalder Oie der Halbinsel vorgelagert.
Middelhagen liegt ca. 20 km östlich von Bergen auf Rügen auf der Halbinsel Mönchgut. Im Süden grenzt die Gemeinde an den Rügischen Bodden mit der Bucht Having im Norden und der Hagenschen Wiek im Süden. Bei Alt-Reddewitz ragt die fast 5 km lange, aber nur 500 m breite Halbinsel Reddevitzer Höft in den Bodden. Middelhagen liegt im Biosphärenreservat Südost-Rügen.
Das Biosphärenreservat Südost-Rügen ist ein Biosphärenreservat im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, welches den Südosten der Insel Rügen (einschließlich Granitz und Mönchgut), die Boddengewässer (Rügischer Bodden) zwischen Putbus und Thiessow, die Außenküsten zwischen Thiessow und Binz sowie die Insel Vilm umfasst.
Es ist ein repräsentativer Landschaftsausschnitt des nordostdeutschen Tieflandes mit allen Landschafts- und Küstenformen des mecklenburg-vorpommerschen Küstengebietes auf kleinstem Raum.
Es wurde 1990 zum Biosphärenreservat erklärt.
- Fläche: 235 km²
- Artenreichtum (unter anderem)
- Große Bedeutung als Rast- und Brutrevier für Zugvögel. Hauptsächlich verschiedene Gänsearten (Grau-, Saat- und Blässgans)
- Bienenarten: z.B. Pelz-, Furchen- und Kegelbiene, Gold- und Faltenwespe.
- Seegras-, Rot- und Grünalgenbestände in den küstennahen Bereichen des Greifswalder Boddens sind Laichgebiet der Ostseeheringe.
Zum Biosphärenreservat gehören mehrere Kernzonen (Totalreservate). Hierzu gehört auch das Gebiet des in der Granitz gelegenen Schwarzen Sees.
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